Start 2017 Camping Stobrec Split – 2017

Camping Stobrec Split – 2017

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Blick vom Meer

Camping Stobrec Split

Der Campingplatz sollte uns als Sprungbrett für eine Stadtbesichtigung von Split dienen. Split ist eine Großstadt mit ca. 210.000 Einwohnern mit römischen Wurzeln. Die Stadt empfängt einen mit Industrieanlagen und alten Wohnsilos. Die Innenstadt ist aber ein lebendiges Museum. Da man mit dem Wohnmobil meist nicht so flexibel bei der Parkplatzsuche ist, wollten wir auf diesen Campingplatz und von dort mit dem Bus in die Stadt fahren.
Der Platz überraschte uns dann mit einer tollen Lage direkt am Meer und auch mit einer guten Ausstattung mit sauberen und schönen Sanitäranlagen. Die 4 Sterne sind wirklich gerechtfertigt.

Blick vom Meer

Lage

Der Platz liegt im Stadtteil Stobrec, südlich von Split. Man folgt direkt der Tangentiale nach Dubrovnik und am Wegesrand liegt der Camping. Damit hat man auch den einzig wirklichen Nachteil – es ist laut. Man hört die 4 spurige Strasse tagsüber und auch nachts. Die erste Nacht waren wir direkt an der Außenmauer, dort war es wirklich extrem. Danach sind wir umgezogen, da wurde es etwas besser. Die einheimischen Motorradfahrer nehmen die Ampel als Startampel für ihre Motorradrennen, auch tief in der Nacht.

Platz

Der Platz ist sehr schön angelegt, mit vielen kleinen Details. Es gibt einen kleinen Spielplatz und auch eine Kinderbetreuung (in der Saison). Waschmaschine und Trockner sind auch vorhanden zu den üblichen Konditionen. Die Stellplätze liegen um die halbkreisförmige Bucht und sind so nie wirklich weit vom Meer entfernt. Der Strand ist feiner Kies, der im Meer dann noch feiner bis hin zum Sand wird. Das liegt wohl auch an der Flußmündung die direkt am Platz liegt. Das Wasser wird sehr langsam tief, damit ideal auch für kleinere Kinder. Es gibt verschiedene Freizeitmöglichkeiten, z.B. SUP, Tauchen, Jetski etc.
An jedem der großzügigen Stellplätze ist Strom und Wasser (eine Säule für 4 Plätze) vorhanden.
Das neue Wellnesgebäude mit Aussenpools war noch nicht fertig, aber wird sicherlich diese Saison noch fertiggestellt. Wenn dann allerdings die Preise nochmals anziehen, wird es schon happig.

Sanitäranlagen

Sehr sauber und in einem sehr guten Zustand. Die Reinigungskräfte waren gefühlt den ganzen Tag unterwegs, ich hoffe, dass das auch in der Hauptsaison so ist. Man bekommt beim Check-In ein Armband, damit kann man 3x täglich 7 Minuten duschen. Auch die Strandduschen zählen dazu. Dies soll helfen, den Wasserverbrauch zu minimieren. Im Sommer sicherlich ein Problem in der heißen, trockenen Gegend. Uns hat es nicht gestört, wir kamen gut damit klar.

Entsorgung

Es gibt direkt vor der Ausfahrt 2 Überfahr-Entsorgungsschächte hintereinander. Finde ich eine tolle Idee, dann kann man ohne großen Rangieren noch kurz bevor man den Platz verlässt, das Grauwasser ablassen.

Restaurant

Das Restaurant liegt etwas oberhalb des Meeres und man hat von der Terrasse einen wunderbaren Meerblick. Es gibt von Pizza bis Pasta und auch einheimische Spezialitäten sehr viel leckere Gerichte. Die Qualität war bei uns sehr gut, und auch der Service war schnell und zuvorkommend. Allerdings hatte die Saison erst gerade angefangen und es war auch nicht viel los.
Die Preise liegen auf landestypischen Niveau, evtl. etwas darüber. Diese sind meist sogar etwas über dem deutschen Niveau. Man darf es nicht mit einer Konoba im Landesinneren vergleichen. Dort kann man natürlich vergleichsweise günstig Leben.

Supermarkt

Es gibt direkt am Eingang einen Supermarkt mit dem nötigsten. Schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite gibt es einen etwas grösseren Tommy Supermarkt. Beide taugen aber nur für den kleinen Einkauf.

Preise

Wir haben Mitte Juni für ein Womo und 2 Erwachsene und 2 Kinder ca. 45 EUR/Nacht bezahlt. In der Hauptsaision geht der Preis dann auf ca. 65 EUR hoch. Das sind schon ordentliche Preise, die man allerdings überall in Kroatien findet. Zumal das freie Stehen und Übernachten mit dem Wohnmobil verboten ist.

Fazit

Sehr schöner Campingplatz mit tollem Strand und einem leckeren Restaurant. Wenn nicht die 4-spurige Durchgangsstraße direkt an der Außenmauer wäre, könnte man hier wirklich auch eine Woche oder länger verbringen.

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